Schichtarbeit und unregelmäßige Arbeitszeiten – was kann ich tun?
Unser nächster Video-Chat am Mittwoch, 17.01.2019, 19.45 Uhr

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Fragen & Antworten

Du fragst, wir antworten. Gerne gehen wir hier auf Dein Anliegen ein.
Du alleine entscheidest, ob Dein Beitrag öffentlich sichtbar ist.

 

Nicola, 28:
Stimmt es, dass wir mindestens acht Stunden Schlaf pro Tag brauchen?

Dr. Fabian Krapf:

Liebe Nicola, nein, das stimmt so nicht. Die meisten Schlafexperten empfehlen zwischen 6 und 8 Stunden Schlaf pro Tag. Wir Menschen haben unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Manchen von uns reichen sogar gerade einmal 5 Stunden Schlaf pro Tag, andere benötigen 10 Stunden.

Schlafen wir jedoch dauerhaft weniger als es unserem eigentlichen Bedürfnis entspricht, kann dies negative Auswirkungen auf unser Immunsystem und die Psyche haben.

 

Ursula, 49:
Ich habe gehört, der Schlaf vor Mitternacht sei besonders wichtig. Berufsbedingt schaffe ich es aber meist erst später ins Bett. Ist das schlimm?

Dr. Utz Niklas Walter:

Liebe Ursula, nein, das muss nicht unbedingt schlimm sein. Denn heute weiß man, dass die Theorie, der Schlaf vor Mitternacht sei besonders wichtig, überholt ist. Für die Regeneration sind insbesondere die Tiefschlafphasen entscheidend – und diese kommen vor allem in der ersten Nachthälfte vor. Bei Menschen, die früh zu Bett gehen, überschneidet sich diese Zeit dann tatsächlich mit den Stunden vor Mitternacht – woher dieser Irrtum auch kommt. Wenn Du aber erst nach Mitternacht schlafen gehst, ist das an sich nicht tragisch, sofern Du Dich am nächsten Tag ausgeruht fühlst.

Solltest Du Dich im Tagesverlauf jedoch häufiger matt fühlen, dann könnte dies ein Indiz dafür sein, dass Du eine Lerche (Frühtyp) bist. Dann wäre es tatsächlich sinnvoller, früher ins Bett zu kommen, wenngleich das in Deinem Fall wegen Deines Berufs natürlich schwierig ist.

 

Frank, 42:
Ich wache nachts häufig auf. Ist das normal?

Dr. Fabian Krapf:

Lieber Frank, wir alle wachen nachts mehrfach auf, oftmals jedoch nur so kurz, dass wir uns morgens nicht daran erinnern können. Das ist unbedenklich. Solltest Du jedoch nachts häufiger wachliegen und recht lange brauchen, um wieder einzuschlafen, dann könnte das auf eine Durchschlafstörung hinweisen. In der Schlafforschung spricht man von einer Durchschlafstörung, wenn Du über einen längeren Zeitraum mehrmals pro Woche mindestens 30 Minuten nachts wachliegst und nicht wieder einschlafen kannst.

Was wäre in diesem Fall zu tun? Hierauf gibt es keine einfache Antwort. Sollten unsere Schlaftipps nicht weiterhelfen, könnten wir den Ursachen im Rahmen unseres Online-Coachings oder einer Skype-Sprechstunde gemeinsam auf den Grund gehen.